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Bei der Rehabilitation stehen, im Gegensatz zur Akutbehandlung, die individuellen Bedürfnisse der Patientin oder des Patienten im Alltag im Vordergrund. Aus diesen Anforderungen wird mit dem Patienten in Zusammenarbeit mit allen interdisziplinären Teams ein Behandlungsplan erstellt. Spezielles Augenmerk wird dabei auf die Verbesserungen in der Selbstständigkeit, der Gangsicherheit und im Verrichten alltäglicher Handgriffe und Aktivitäten gelegt. So gelingt es, mit gezielten therapeutischen Massnahmen Dauerbehinderungen und Pflegebedürftigkeit bei Patientinnen und Patienten zu vermeiden. Dies fördert deren Unabhängigkeit, erhöht das Selbstwertgefühl und stärkt zugleich das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Sollte eine vollständige Wiederherstellung unrealistisch sein, werden gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten Strategien für ein weitgehend normales und selbstständiges Leben zuhause erarbeitet und unterstützende Massnahmen eingeleitet.

Das Team der Reha Chrischona garantiert die medizinische Betreuung rund um die Uhr. Zudem stehen ein modern eingerichtetes Labor, ein Ultraschallgerät und eine Röntgenstation mit ausgewiesenem Fachpersonal für Abklärungen zur Verfügung.

Die Schwerpunkte der Reha Chrischona sind:

Muskuloskelettale Rehabilitation 

  • Nach orthopädischen Eingriffen (Hüft- und Knie-, Schulterprothesen-Implantationen)
  • Nach operativer Sanierung von Spinalkanalstenosen, Diskushernien
  • Nach traumatischen oder osteoporotischen Frakturen des Skelettsystems
  • Bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparats (auch Rekonditionierung vor einer operativen Sanierung mit Knie- oder Hüftprothese)
  • Bei akuten und chronischen Rückenleiden

Internistische Rehabilitation

  • Nachbehandlung nach bauchchirurgischen Eingriffen
  • Versorgung mit Colostoma
  • Nach schweren Infektionen oder Sepsis
  • Patienten mit mehreren behandlungsbedürftigen internistischen Erkrankungen

Kardiovaskuläre Rehabilitation

  • Herzerkrankungen
    wie beispielsweise:
    - Nachbehandlung nach Myokardinfarkt bei älteren Patientinnen und Patienten
    - Status nach Klappenersatz und Bypass-Operationen
    - Herzinsuffizienz
  • Gefässerkrankungen
    wie beispielsweise:
    - nach Amputationen
    - Operation an den peripheren Gefässen (PAVK)
    - Aneurysmaoperationen

Pulmonale Rehabilitation

  • Erkrankungen der Atmungsorgane
    wie beispielsweise:
    - Chronische Bronchitis
    - Lungenemphysem
    - Nachbehandlung nach thorax–chirurgischen Eingriffen
    - Nachbehandlung nach Pneumonien

Onkologische Rehabilitation

Beeinträchtigte Selbstständigkeit oder Lebensqualität als Folge von Tumorerkrankungen und/oder deren Therapie.

  • neu entdeckte Krebserkrankung und Zustand nach einer Erstbehandlung, beispielsweise nach einem grossen chirurgischen Eingriff, Chemotherapie und/oder Bestrahlung
  • bekannte Krebserkrankung mit neu auftretenden, durch die Grundkrankheit oder deren Behandlung verursachten Komplikationen
  • Immobilität
  • Dekonditionierung, zum Beispiel nach langer Bettlägerigkeit und/ oder therapeutischen Massnahmen
  • Hautpflege, Hautprobleme nach Bestrahlungen
  • Schmerzen
  • Myopathien bei Tumorinvasion, paraneoplastische Symptome, Steroidmyopathie, Krebsmyopathie
  • Knochenmetastasen, Prävention und Nachbehandlung von pathologischen Frakturen
  • Lymphödeme
  • Prophylaxe und Therapie von tiefen Venenthrombosen
  • Inappetenz, Gewichtsverlust und Ernährungsprobleme
  • Blasen- und Darmstörungen, tumor- oder therapiebedingt
  • Angst und Depression


Für eine Aufnahme in die Reha Chrischona nicht geeignete Patienten

  • Pflegepatientinnen und -patienten ohne Rehabilitationsindikation/-potenzial
  • Palliativ-Patienten, die eine Hospizbehandlung benötigen (im Sinne eines „end of life care“)
  • ansteckende Krankheiten, v.a. mit Isolationsbedarf (MRSA, offene Tbc etc.)
  • mittelschwere bis schwere Demenz, v.a. bei Drang, wegzulaufen
  • Akute Psychosen und ausgeprägtes Delirium
  • Depressionen schwereren Grades
  • Lähmungszustände (z.B. frische Hemiplegien) oder Patienten, die eine intensive logopädische Behandlung benötigen
  • Patienten, bei welchen eine Entlassung nach Hause aus medizinischen oder sozialen Gründen nicht mehr möglich ist.

Bei zweifelhafter Indikation ist der Chefarzt oder der stv. Chefarzt der Reha Chrischona vor der Anmeldung zu kontaktieren.

 

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