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Was heisst Port-a-cath, Dekubitus, Zöliakie oder Stoma? Wir haben für Sie nachfolgend die medizinischen Fachausdrücke in alphabetischer Reihenfolge zusammengestellt und erklärt.

 

 

Abdomen
Bauch, Unterleib

Adipositas
Fettsucht, Fettleibigkeit

Anamnese
Gr.-lat. „Erinnerung“; die Vorgeschichte einer Krankheit nach Angaben des Kranken.

Angiologische Fusspflege
Fusspflege mit Spezialkenntnissen auf dem Gebiet der Blutgefässe und ihren Erkrankungen.

Craniosacrale Therapie
Die craniosacrale Therapie oder craniosacrale Osteopathie (cranium, lat. = Schädel, sacrum, lat. = Kreuzbein) hat sich als eine eigenständige Methode mit eigenen Spezialisierungen aus der klassischen Osteopathie entwickelt. W.G. Sutherland entdeckte in den ersten Jahrzehnten des 20.Jh., dass der Schädel (Cranium) rhythmische Bewegungen ausführt, die sich bis hinunter zum Kreuzbein (Sacrum) fortsetzen. Er entwickelte Techniken, mit denen er dieses System beeinflussen konnte. Anfangs der 70er Jahre bereicherte Dr. J. Upledger diese Arbeit mit neuen Erfahrungen und entwickelte in der Folge das, was wir heute Craniosacral- (oder Kraniosakral-) Therapie nennen. In der Kraniosakral-Therapie wird das aus dem Gleichgewicht geratene System aktiviert und die ursprüngliche Funktionalität wieder hergestellt.

Deep Friction (Cyriax)
Ein Spezialbereich der manuellen Therapie, in welchem die Weichteildiagnostik und -therapie im Vordergrund steht. Zusätzlich zu den Gelenktechniken spielt die Mobilisation der Weichteilstrukturen (Muskulatur, Kapsel- Bandapparat) eine zentrale Rolle. Die bekannteste Mobilisationsform in der Cyriax-Therapie ist die sogenannte Querfriktion (Deep friction). Hierbei handelt es sich um eine spezielle Technik, durch die das Bindegewebe der behandelten Struktur beeinflusst wird. Besonders bei der Beeinflussung des physiologischen Heilungsverlaufs akuter Verletzungen von Muskeln, Sehnen oder Bändern kann diese Therapie wirkungsvoll eingesetzt werden.

Dekubitus
Wundliegen, Druckbrand, Druckgeschwür

Diskushernien
Bandscheibenvorfall

Hyperlipidämien
Störungen des Fettstoffwechsels

Hypoproteinämie
Verminderte Plasmaproteinwerte im Blut (< 60 g/l). Die Hypoproteinämie kann durch einen verstärkten Eiweißabbau, eine unzureichende Synthese (z.B. bei chronischer Leberzirrhose), eine mangelnde Zufuhr und/oder durch erhöhte Verluste (z.B. bei Verbrennungen) hervorgerufen werden. Symptome sind Wassereinlagerungen (Ödeme), da die Flüssigkeit nicht mehr im Blutkreislauf gehalten werden kann.

Injektionen, i.v., i.m., s.c.
i.v. = intravenöse Injektion (Vene)
i.m.= intramuskuläre Injektion (Muskelgewebe)
s.c.= subkutane Injektion (Unterhautfettgewebe)

Kinesiologie
Die „Lehre von der Bewegung“.
Angewandte Kinesiologie befasst sich mit den Muskeln und stellt eine Verbindung zum energetischen System der chinesischen Akupunkturlehre dar.

Kryotherapie
(von gr. -kryo = kalt: Therapie mit Kälte.) Die Kryotherapie ist ein Sammelbegriff für alle Therapien, die mit der Anwendung von Kälte arbeiten.

Lungenemphysem
Aufblähung der Lungen, vermehrter Luftgehalt in den Lungen.

Lymphdrainage
Spezielle und sanfte Form von Massage. Dabei wird der Lymphabfluss aktiviert und das Gewebe entstaut. Frisches, sauerstoffreiches Blutplasma und andere Substanzen können das Gewebe wieder ernähren und regenerieren.

Multimorbide Krankheitszustände
Postoperative oder mehrere sich überlagernde Krankheiten.

Myokardinfarkt
Herzinfarkt, Untergang eines Gewebsbezirks des Herzens nach schlagartiger Unterbrechung der Blutzufuhr, z. B. infolge Gefässverschlusses.

Osteoporose
Schwund des festen Knochengewebes bei Zunahme der Markräume.

Peak-Flow-Instruktion
Die selbständige Anwendung des Peak-Flow-Meters zur Bestimmung des expiratorischen Spitzenflusses (Peak-Flow) zwecks regelmäßiger Kontrolle der Lungenfunktion.

Port-a-cath
Ein vollimplantierbares Kathetersystem zur intravenösen oder intraarteriellen Infusionstherapie.

Spinalkanalstenosen
Einengungen des Wirbelsäulenkanals. Diese werden meist durch Knochenwucherungen oder Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule verursacht. Sie treten im Lenden- und Halswirbelsäulenbereich auf. Durch die Spinalkanalstenose werden die Rückenmarksnerven eingeengt. Oft kommt es gleichzeitig zu einer Schädigung der die Nervenwurzeln versorgenden Blutgefäße, so dass dadurch zusätzliche Schmerzen und Ausfälle entstehen.

Spirometrie
Messung und Aufzeichnung der Atmung

Stoma
(Griech. „Mund" oder „Öffnung") Die operativ geschaffenen Körperöffnungen, über die Ausscheidungen ausgeleitet werden. Vielfach bezeichnet man das Stoma auch als Anus praeter oder als künstlichen Ausgang. Die Aufgabe eines Stomas besteht vor allem darin, die durch eine Operation verlorengegangene Körperfunktion zu ersetzen.

Thrombose
Blutpfropfbildung innerhalb der Blutgefässe, besonders der Venen.

Thorax
Brust, Brustkorb

Urostoma
(lat. Uro = Harn und griech. Stoma = Mund, Öffnung) Die Ableitung des Harns an die Hautoberfläche.

Zöliakie
Chronische Verdauungsstörung

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